Von Kharkiw bis Paris

24. September 2026 19:00 Uhr,
Düsseldorf , Bechstein Centrum


Ein Klavierabend zwischen Romantik und Impressionismus – zwischen ukrainischer und europäischer Musiktradition

 

Nach dem großen Erfolg des Festivals Sounds of Ukraine in Köln wird das Festival mit einem zusätzlichen Konzert in Düsseldorf fortgesetzt. Düsseldorf ist seit vielen Jahren ein wichtiger Ort für die ukrainische Gemeinschaft in Deutschland und bietet einen passenden Rahmen für ein Programm, das sich den kulturellen Verbindungen zwischen der Ukraine und Europa widmet.

 

Im Mittelpunkt des Abends stehen die beiden aus Kharkiw stammenden Komponisten Fedir Akimenko und Serhij Bortkiewicz. Die Lebenswege beider Künstler waren von Migration und kultureller Vielfalt geprägt. Sie verbrachten wesentliche Teile ihres Lebens außerhalb ihrer Heimat und wirkten unter anderem in Paris, Berlin und Wien. Ihre Musik verbindet ukrainische Klangtraditionen mit den musikalischen Strömungen Europas und erzählt zugleich von Heimat, Erinnerung und künstlerischer Identität.

 

Einen besonderen Schwerpunkt bildet der Dialog zwischen den Fantasiestücken von Robert Schumann und den gleichnamigen Fantasiestücken von Serhij Bortkiewicz. Die beiden Zyklen tragen nicht nur denselben Titel, sondern stehen auch in einer hörbaren künstlerischen Beziehung zueinander. Schumanns poetische Romantik und Bortkiewiczs spätromantische Klangsprache treten dabei in einen faszinierenden musikalischen Austausch.

 

Ergänzt wird das Programm durch Werke von Claude Debussy, dessen impressionistische Klangwelt neue Perspektiven auf die Musik Akimenkos und Bortkiewiczs eröffnet. Besonders Akimenkos poetisches Clair de lune lässt dabei feine Verbindungen zur französischen Musiktradition erkennen.

 

Ein Teil der Werke erklang bereits während des Festivals in Köln und löste beim Publikum eine außergewöhnlich positive Resonanz aus. Dies inspirierte Violina Petrychenko, die besonders erfolgreichen Programmpunkte zu einem neuen Konzertprogramm zusammenzuführen und sie in Düsseldorf in einen erweiterten musikalischen Kontext zu stellen.

 

So entsteht ein Abend, der ukrainische und europäische Musikgeschichte miteinander verbindet und die faszinierenden Wege zweier ukrainischer Komponisten nachzeichnet – von Kharkiw bis Paris.

Programm

Musiker